Klimaresiliente Zivilgesellschaft (KRZ)

Ludwigsburg. August 2018. Draußen hat es schon seit mehreren Tagen über 30 Grad. Es fällt kein Regen. Die Gärten werden gelb. Habe das Buch „Geschichte des Wassers“ von Maja Lunde in der Hand. Im Jahr 2041 ist das Wasser knapp. Fluchtbewegungen innerhalb Europas aus dem heißen Süden in die „Wasserländer“ des Norden sind Normalität. Verteilungskämpfe um das knapper werdende Wasser werden immer heftiger.

Mir stellt sich die Frage, was wir heute tun müssen, um mit den nicht mehr zu verhindernden Veränderungen gut umgehen zu können. Dabei steht die Zivilgesellschaft im Fokus. Das heißt, was ist zu tun,um eine Klimaresiliente Zivilgesellschaft (KRZ) zu fördern. Es geht also um…

  • „Der Klimawandel wird alle Gesellschaftsbereiche beeinflussen, mit ernsthaften Konsequenzen auf regionaler und globaler Ebene.“
  • Unter Resilienz verstehe ich die Fähigkeit von Gesellschaften, externe Störungen zu verkraften, ohne dass sich ihre wesentlichen Systemfunktionen ändern.
  • Zivilgesellschaft ist der zwischen Staat, Markt und Familie gelegene öffentliche Bereich freiwillig konstituierter Institutionen.“ (Anheier, 2001)  Das heißt neben dem der Wirtschaft, den Regierungen und den Familien gibt es noch einen weiteren wichtigen Akteur: Die Zivilgesellschaft. “ In dieser geht es um die Qualität des sozialen, kulturellen und politischen Zusammenlebens, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die ökologische Nachhaltigkeit“, so eine Enquete Kommission des Deutschen Bundestags

Mit dem Fokus auf die nicht mehr zu verhindernden Folgen des Klimawandels und der Zivilgesellschaft wird nicht infrage gestellt, dass die Verhinderung von weiterem Klimawandel unwichtig sei oder Markt und Staat aus der Verantwortung zu entlassen sei. Nein. Bemühungen den weiteren Klimawandel zu verhindern sind wichtig und dass ich alle Akteure weiterhin stark engagieren, ebenso.

Die Förderung einer Klimaresilitenten Zivilgesellschaft (KRZ) will Folgendes:

  • Fakten sammeln, die aufzeigen, wie sich klimabedingten Störungen auf die Gesellschaft, und somit auf das soziale Gefüge auswirken.
  • Ideen sammeln und diskutieren, die die klimabedingten Störungen abmildern.
    • Welchen Beitrage können Aktuere der Zivilgesellschaft leisten?
      • Vereinen
      • Verbänden
      • Kirchen
      • Stiftungen
      • Netzwerke
      • informellen Zirkel und sozialen Beziehungen
      • Bewegungen sowie Nichtregierungsorganisationen (NGOs).
    • Welchen Beitrag kann Digitalisierung leisten?
      • Daten und Transparenz in Echtzeit
    • Wie müssen Orte des gemeisamene Lebens gestaltet sein?
      • Grünflächen
    • Wie können Aktionen der Zivilgesellschaft klimafreundlich sein?

Freue mich über Anregungen.

Dirk Werhahn

 

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Bloggen auf WordPress.com.

Nach oben ↑